Veranstaltungen 
10.09.2010 19:00UhrTöpfern für Neugierige
Gemeindeverein Pölchow e.V.
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Töpfern für Vereinsmitglieder
Gemeindeverein Pölchow e.V.
Neue Kommentare
Ergänzung: Neues, auch aus Niendorf!vom 08.09.2010 10:53Uhr
geschrieben von Manfred Pach
Video: 2. Warnow Race 2010
vom 03.09.2010 23:14Uhr
geschrieben von Krüger
Leistungspflügen
vom 26.08.2010 15:33Uhr
geschrieben von malpimonster
Ergänzung: Neues, auch aus Niendorf!
Es war einmal ein Storchennest, das wurde jahrzehntelang, unter freudiger Teilnahme der Einwohner, von einem Storchenpaar genutzt und kleine Störche hatten ein gemütliches Zuhause.
Nun begab es sich, dass nach der Wende ein Bauboom -auch in Niendorf- ausbrach und die Natur von einigen wenigen Mitbürgern als störend empfunden wurde. Der Storch wurde also 1998 vom Hasselbruch vertrieben und sein Heim zerstört.
Dieser Zustand wurde nicht von allen Niendorfern akzeptiert und so wurde nach einer Alternative gesucht.
Auf Bitten einiger naturverbundener Bürger recherchierte Gemeindevertreterin Gudrun Pach was nötig ist, um dem Storch wieder ein zu Hause zu schaffen. Sie holte sich weitere Partner wie E.dis und die Naturschutzbehörde des Landkreises Doberan ins Boot. So wurde im Eichholz ein von Sachverständigen und den Nachbarn für gut befundener Standort erschlossen und vorbereitet.
Leider kam der Storch im Jahr darauf (1999) nur, um seine Markierung zu setzten und den Standort zwar zu sichern aber nicht zu benutzen. Die jährliche Hoffnung auf einen Storch, oder ein Storchenpaar blieb für die Niendorfer Naturfreunde unerfüllt. Im Jahr 2006 wurde das vorbereitete Nest vom Sturm herunter geweht und das Projekt schien endgültig gescheitert. Wiederum waren es die Naturfreunde, unter Beteiligung der E.dis , der freiwilligen Feuerwehr Papendorf und des amtseigenen Bauhofes, die für Ersatz und neuen Aufbau der Nisthilfe sorgten.
Außer kurzen, jährlich wiederkehrenden, Zwischenstopps von einigen Störchen wurde aber kein Nisterfolg erzielt.
Im Herbst 2008 wurde eine Tages-Besichtigungstour von ca. 30 Störchen durchgeführt, von denen 18 Störche in Nest nähe übernachteten. Aber danach verging wieder ein Jahr des Wartens. Bis zu diesem Frühjahr 2010 nach dem extremen Winter.
Mitte April bezog ein Storch die Nisthilfe und begann nach einer Woche einige Äste ziemlich unbeholfen in den Weidenkorb einzubringen, so dass hier der Eindruck entstand, das nach den vielen Jahren des Wartens ein Storchenamateur sich für den Standort entscheiden würde.
Aber er scheint doch ein Profi zu sein, denn seit dem 29. April sitzen 2 Störche auf dem Nest, hielten am 1. Mai Hochzeit, wie ein naturliebender Nachbar beobachtete. Das junge Storchenpaar scheint sich also endlich eine Zukunft in Niendorf bauen zu wollen.
Wünschen wir dem Storchenpärchen, dass es zu einer messbaren Population in unserer Gemeinde kommt und sich weiterhin viele Menschen an der Natur erfreuen und neue Naturfreunde hinzu kommen.
In dem Zusammenhang wäre es vielleicht interessant, wo in der Gemeinde weitere Störche leben oder früher einmal lebten.
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geschrieben am 08.09.2010 10:53 von Manfred Pach
Saisonende 2010Seit 6.9.2010 ist das Storchennest verweist.Gutes Flugwetter wünscht die Niendorfer Fangemeinde, die Euch 2011 wieder erwartet.
geschrieben am 23.08.2010 17:50 von Manfred Pach
Erster Ausflug!Der Jungstorch hat heute um 12.16 Uhr, allen Befürchtungen zum Trotz, die ersten erfolgreichen Flugübungen absolviert. Wir wünschen ihm viel Glück für die Reise und dass er seinen Geburtsort Niendorf nicht vergisst.
geschrieben am 25.07.2010 23:31 von Stefan Kroll
Sehr geehrte Familie Nahlik,ja, inzwischen sieht es gut aus für den Jungstorch im Niendorfer Storchennest. Viele Niendorfer Naturfreunde haben das Geschehen beobachtet. Ich selbst habe die erste Fütterung am 17. Juni festgestellt. Damit sollte der Jungstorch jetzt knapp sechs Wochen alt sein. Er hat eine harte Zeit hinter sich, denn die Altvögel haben ihn bereits ungewöhnlich früh allein gelassen, während gleichaltrige Jungstörche immer noch von einem Altvogel bewacht wurden (und ihnen z. B. auch Schatten gespendet wurde). In den letzten drei Wochen waren die Altvögel daher tagsüber zumeist nur sehr kurz am Nest zu sehen. Gleich nach der Fütterung ist der jeweilige Altstorch wieder abgeflogen. Nur abends, in der Dämmerung, stand eigentlich immer ein Altvogel mit im Nest . Der Jungstorch ist in seiner Entwicklung doch etwas zurückgeblieben, ich denke, er wird noch mindestens drei, eher vier Wochen benötigen, bis er flügge ist. Das wird dann noch einmal eine sehr interessante Zeit, wenn er/sie die ersten Runden über dem Dorf dreht. Hoffentlich versorgen ihn die beiden Altvögel bis zum Schluss ausreichend. Durch die Erntearbeiten hat sich das Nahrungsangebot zum Glück wieder deutlich verbessert.
Das Geschlecht eines Storchs lässt sich in Freiheit praktisch nur bei der Paarung bestimmen. Wir werden also nicht erfahren, ob es sich um einen männlichen oder um einen weiblichen Jungstorch handelt.
Viele Grüße
Stefan Kroll
geschrieben am 22.07.2010 21:13 von Familie Nahlik
Hurra! Wir haben ,wie einige andere Dorfbewohner auch, mit großer Freude und mit Sicherheit mehrmals 1 !! Junstorch gesehen und auch einen der Storcheneltern am 20.07.2010 bei der Fütterung beobachten können.Wir hoffen von Herzen, daß es der kleine Kerl(lin) mit Hilfe seiner Eltern schafft, ein großer Junge( großes Mädchen) zu werden.
Woran erkennt man eigentlich bei Störchen das Geschlecht???
Wir gratulieren den Sponsoren! Wunderschöner Erfolg langjähriger Bemühungen.
Wir freuen uns jeden Tag beim "Einflug" ins Dorf und hoffen auf Regen mit viel Frosch-und Mausnachwuchs.
geschrieben am 06.06.2010 23:01 von Stefan Kroll
Als Storchenbetreuer im Lkrs. DBR habe ich das Niendorfer Storchenpaar in den letzten Wochen seit Ende April regelmäßig beobachtet. Ich habe keine Anzeichen einer Brutunterbrechung gesehen und rechne nun Mitte der Woche mit dem Schlüpfen der Jungstörche (ca. ab 9.6.). In dieser Phase sind die Störche besonders störungsanfällig, sodass unbedingt Abstand vom Nest gehalten werden sollte. Bei einer Neuansiedlung wie hier in Niendorf ist davon auszugehen, dass es sich um Anfänger im Brutgeschäft handelt. Es kann da manches schief gehen (z. B. Nahrungstiere in falscher Größe, unregelmäßiges Füttern, keine Schutzhaltung bei Kälte und Regen), sodass die Erwartungshaltung aller Beobachter und Naturfreunde nicht zu hoch sein sollte. Sollten die Küken die kritischen ersten 14 Tage überstehen, werden sie ab etwa 20. Juni auch erstmals im Nest zu sehen sein. Ansonsten gilt es, auf Fütterungen (Auswürgen von Nahrungstieren durch die Altstörche) zu achten. Die Chancen für eine erfolgreiche Aufzucht stehen in diesem Jahr offenbar günstiger als in anderen Jahren. Ich habe am Wochenende im gesamten Landkreis fast 50 Nester kontrolliert und in den meisten Fällen Storchenküken gesehen, in mindestens zwei Fällen waren es sogar 4 Junge. Übrigens haben auch die - etablierten und erfahrenen - Biestower Störche 3 oder 4 Junge, die schon etwa 3 Wochen alt sind. Das Nest hinter der Kirche bietet gute Beobachtungsmöglichkeiten.Dem Niendorfer Storchenpaar drücke ich fest die Daumen, dass es mit dem Nachwuchs klappt, schon ein einziger flügge werdender Jungstorch wäre ein sehr großer Erfolg.
Stefan Kroll
geschrieben am 01.06.2010 17:38 von Manfred Pach
Um Befürchtungen entgegenzutreten: der/ die Störche sind heute am 1.6.2010 von mir beobachtet worden.Sie sind also noch da und vielleicht mit einem Brutgeschäft befasst.
Wir wünschen den neuen Niendorfern viel Glück!
geschrieben am 05.05.2010 20:30 von Kati
Vor 12 Jahre wohnte ich in Niendorf und der Neststandort der Störche war gut gewählt mitten in einer Wiese neben einem Wasser gefüllten Soll. Danach wurden diese unberührten Flächen bebaut und der Wasserspiegel abgesenkt - das Soll trocknete aus.Ich hoffe,dass in Zukunft Umwelt-/ Naturfreunde mehr Gehör finden, bevor massive Bebauungen stattfinden.
geschrieben am 05.05.2010 18:21 von Stefan Kroll
Es ist eine tolle Nachricht, dass sich in Niendorf in diesem Jahr nach langer Pause wieder ein Storchenpaar anzusiedeln scheint. Hoffentlich bleiben sie, denn das Nestumfeld (wichtig ist der Bereich in einem Radius von 2 km) ist von der Bodennutzung her eigentlich nicht besonders günstig (sie bräuchten mehr Feuchtwiesen und kleinere Tümpel bzw. flache Wasserstellen). In der näheren Umgebung sind in diesem Jahr die Nester in Benitz, Biestow und Ziesendorf besetzt. In Ziesendorf scheint es aber wie im Vorjahr Probleme zu geben, denn die Störche waren Montag und Dienstag nicht am Nest und hatten auch noch nicht mit der Brut begonnen.In früheren Jahren und Jahrzehnten hatte in unseren Gemeinden fast jedes Dorf ein Storchennest: Sildemow, Papendorf, Gragetopshof, Huckstorf, Pölchow, Wahrstorf, Buchholz. Am meisten Potenzial bieten die Warnowwiesen im Bereich Papendorf bis Huckstorf. Vielleicht gelingt dort einmal wieder eine Ansiedlung.
Als ehrenamtlicher Kreisstorchenbetreuer für den Landkreis Bad Doberan und Einwohner Sildemows bin ich sehr an allen Informationen rund um die Störche interessiert. Sie können mich bei Beobachtungen gerne anrufen unter 0381-40297790, E-Mail: stefan.kroll@uni-rostock.de.
Außerdem haben wir eine recht umfangreiche Website: www.stoerche-doberan.de
Stefan Kroll

