Mühlendammschleuse e.V. – Initiative zur Rettung der Mühlendammschleuse in Rostock

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Foto: Mühlendammschleuse e.V.

Am 27.10.2015 findet um 18Uhr die Gründungsversammlung des Vereins Mühlendammschleuse statt. Ziel ist die Rettung der Mühlendammschleuse in Rostock. Die Versammlung findet im großen Saal des Rostocker Kanu Clubs e.V. statt: Anschrift: Mühlendamm 35b in 18055 Rostock

Für die Fortführung der Initiative ist es unbedingt erforderlich einen starken Verein aufzubauen, in dem die kommenden Aufgaben auf breite Schultern verteilt werden und  die Finanzierung der bisherigen und der kommenden Ausgaben gesichert wird.

Wir suchen für die Gründungsversammlung vor allem die künftig im Verein aktiven ordentlichen Mitglieder, welche sich auch in die Vereinsarbeit mit ihrem persönlichen Engagement einbringen wollen. Aus jedem ansässigen Verein an der Warnow sollte zumindest eine Person seine Bereitschaft als Ordentliches Mitglied erklären und sich zur Gründungsversammlung anmelden.

Anmeldung zur Mitgliedschaft zur Rettung der Schleuse
Bitte angeben ob Ordentliches Mitglied oder Förderndes Mitglied.

Mühlendammschleuse e.V.i.G.
c/o: Detlef Krause
Dorfstr. 5
18246 Groß Belitz
Tel.: 0173 203 28 27
E-Mail: post@muehlendammschleuse.de

Die Petition

Auch die Petition kann immer noch online unterzeichnet werden. Inzwischen sind über 6000 Stimmen aus Rostock zusammen gekommen. Ziel ist es 10.000 Unterschriften zu sammeln, um so mehr Gewicht bei den Verhandlungen mit Land und Bund zu erreichen.

Die Mühlendammschleuse Rostock

Die Mühlendammschleuse, fertiggestellt 1887, ist eine Schleuse an der Warnow in der Hansestadt Rostock. Sie liegt im Südwesten der Stadt und verbindet die seit Jahrhunderten durch den Mühlendamm erfolgte Zweiteilung des Flusses in die Ober- und Unterwarnow.

Mühlendammschleuse Hansestadt Rostock
Mühlendammschleuse Hansestadt Rostock

Wegen des Neubaus der Mühlendammbrücke wurde die Mühlendammschleuse Ende 2011 geschlossen. Die Brücke wurde Anfang 2015 fertiggestellt. Die Schleuse bleibt geschlossen und soll wegen fehlender finanzieller Mittel für ihre Sanierung mit Sand verfüllt werden. Für die Kanuten und Paddler soll dafür ein Ersatz in Form einer Slipanlage geschaffen werden. Dies wird von den Initiatoren zur Rettung der Mühlendammschleuse in Rostock nicht als echter Ersatz gesehen, da alle größeren Boote über 300 kg diese Anlage nicht überwinden und damit die Warnow nicht mehr vollständig befahren können. Für den Erhalt der Schleuse als notwendige Einrichtung für den Wassertourismus auf der Warnow gibt es vielfältige Aktivitäten. So wurde am 20. Juli 2015 bei der unteren und der oberen Denkmalbehörde beantragt, die Schleuse als Technisches Denkmal unter Schutz zu stellen. Der Bund versucht seit einigen Jahren, die Schleuse und das Wehr an das Land Mecklenburg-Vorpommern bzw. die Hansestadt Rostock abzugeben.

Weitere Informationen zur Geschichte der Mühlendammschleuse in der Hansestadt Rostock finden Sie auf Wikipedia.

 

Über Jan Neuhoff 601 Artikel

1974 in Hamburg geboren und in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg aufgewachsen, ist seit 1995 Mecklenburg Vorpommern meine Heimat. 2004 bin ich von Rostock nach Sildemow gezogen. Seit dem engagiere ich mich für die Gemeinde Papendorf. Für fast 2 Jahre habe ich als fachkundiger Bürger im Sozialausschuß der Gemeindevertretung Papendorf mit gearbeitet. von 2009 bis 2015 war ich Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Papendorf und habe dort als Jugendwart die Kinder- und Jugendfeuerwehr geleitet.

Kontakt: Webseite

2 Kommentare zu Mühlendammschleuse e.V. – Initiative zur Rettung der Mühlendammschleuse in Rostock

  1. Mit Erschrecken hörte ich heute morgen in den Nachrichten NDR 1, das Anliegerkommunen,der Landkreis, Rostock und andere Behörden beraten wollen wer ein Gutachten (7o.ooo €)bezahlt, um die Wirtschaftlichkeit der Mühlendammschleuse zu prüfen. Ohne Sarkasmus geht es nicht: was haben wir für Fachleute in die Gremeien gewählt? Da keine industrielle Nutzung (Gewerbe) der Wasserstrasse Warnow von Bützow bis Rostock mehr gegeben ist, wird auch die baldige Nutzung mit Motorbooten und der andere Wassersport nicht diese Gelder einringen. Also die 70.000 schon für die Sanierung einsetzen. Das wäre sinnvoll und würde von Sachverstand zeugen.Auch könnte mit dem Geld was für die“Trinkwassersituation“ getan werden.

  2. Für mich als Rostocker, der 1961 in der Doberaner Straße zur Welt kam, ist es traurig, was die „Stadt Rostock“ für Beschlüsse fasst…es macht mich wütend!! Erst die „Georg Büchner“, auf ihr habe ich gelernt, nun die Mühlendammschleuse. Es gibt bestimmte Bauwerke und auch Schiffe, die zu einer Stadt gehören, die für die Bürger dieser Stadt wichtig sind, auch wenn sie keinen Profit abwerfen!!! In der Rostocker Bürgerschaft kann eigentlich kein gebürtiger Rostocker sitzen…!! Pfui Teufel…!!

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